Haben Sie auch schon einen Urwaldbewohner?

Um den indonesischen Urwald zu retten und seine Artenvielfalt zu erhalten, müssen viele Menschen zusammenhelfen. Der WWF hat es mit der Offenbacher Agentur zweipol geschafft, für dieses Projekt schon eine ganze Menge Unterstützer zu aktivieren – und es werden täglich mehr.

Auf der Microsite wwf.de/Urwaldriese wächst ein tropischer Baum. Jedes Mal, wenn man ihn besucht, ist er noch etwas belebter – und die Chancen, natürliche Lebensräume in Indonesien zu erhalten, sind vielleicht in diesem Moment wieder ein bisschen gewachsen. Tobias hat 500 Euro für die Urwälder auf Sumatra, Borneo und West-Papua gespendet und sich dafür ein Sumatra-Tiger-Baby ausgesucht. Julia hat an Freunde eine Spende von 3 Euro verschenkt und dafür eine Riesen-Waldameise auf den Baum gesetzt.

Wer die Arbeit des WWF für den Erhalt der indonesischen Flora und Fauna mit Geld unterstützt, darf sein Lieblingstier oder eine Pflanze auswählen und auf dem Urwaldriesen platzieren. Klickt man Tier oder Pflanze an, öffnet sich eine kleine Tafel mit interessanten Informationen zur jeweiligen Spezies. Hier kann der Spender seinen Namen, sein Bild und einen Kommenar einfügen – und jeder Leser wird gefragt, ob er auch einen Baumbewohner spenden oder verschenken möchte. Da die Urwaldriesen-Site so viel Charme ausstrahlt, kommen der Bitte tatsächlich sehr viele Leute gerne nach. Bislang gibt es schon über 1.500 Baumbewohner, für die knappe 50.000 Euro gespendet worden sind. »Bereits nach wenigen Stunden hat sich gezeigt, dass wir hier ein Tool geschaffen haben, das von den Usern begeistert angenommen wird, über das man spricht und das ein großes Potenzial in sich birgt« freut sich Constanze Oelighoff, Leiterin Internet, beim WWF Deutschland.

Kein Wunder, denn die Geschichte mit dem Urwaldriesen hat sich schnell herumgesprochen. Urwaldbewohner lassen sich nämlich prima per Twitter verschicken oder ins Facebook-Profil einbinden. So streckt der Urwaldriese seine Äste jetzt schon über weite Teile des Internets aus – und wann sorgen Sie dafür, dass sich darauf noch ein paar glückliche Lebewesen mehr tummeln?

Tweet this!

Keine Kommentare bis jetzt.

Kommentar