Am besten gleich als Marke starten
Ein sportliches Programm: Fünf Euro von der Sparkasse als Startkapital und dann innerhalb von sechs Wochen eine Firma gründen. Mit eigener Geschäftsidee, Businessplan, Anmeldung und allem drum und dran. Der 5-Euro-Businessplan-Wettbewerb soll Studierenden die Möglichkeit geben, neben der grauen Theorie schon möglichst früh die Gesetze des Marktes hautnah in der Praxis kennenzulernen – ideal für alle, die vom eigenen Unternehmen träumen, sich aber nicht völlig unerfahren ins Abenteuer der Existenzgründung stürzen wollen.
Matthias Brinkmann, Geschäftsführer der Nürnberger Agentur 2be_markenmacher, veranschaulichte den Teilnehmern des Wettbewerbs in Bamberg und Bayreuth, wie wichtig es ist, schon bei der Unternehmensgründung an die eigene Marke zu denken. Es ist eben nicht nur das pfiffige Produkt, das den Erfolg ausmacht, sondern es geht auch um Faktoren wie Kommunikation, Vertrauen und Leidenschaft, wie man sich nach außen präsentiert. Wenn hier alles zusammenpasst, hat man meist gewonnen. Das ist die Macht der Marke. Und die hilft schon dabei, den Banker davon zu überzeugen, dass man unbedingt das Darlehen braucht, um diese unglaublich geile Geschäftsidee zu verwirklichen.
Die Studenten in Bamberg und Bayreuth waren mit Feuereifer dabei und schätzten die praktischen Erfahrungen, die sie im Lauf ihrer Projekte machen durften. Die schärften nämlich den Sinn für potenzielle Schwachstellen im eigenen Konzept und stachelten dazu an, kreative Problemlösungen zu entwickeln. Denn am Ende zählt nur eines: der Verkaufserfolg. Und über den entscheidet nun mal maßgeblich die Marke.
Comments(0)