Brot für die Marke
Kurze URLs sind schon etwas Praktisches – wer twittert, weiß die Möglichkeit, ellenlange Links auf wenige Zeichen zusammenzustauchen, sehr zu schätzen. Ein junges Unternehmen will das Verfahren jetzt für Werbezwecke nutzbar machen. Bre.ad heißt ihr System, das beim Anklicken des Links erst für fünf Sekunden eine Werbeseite anzeigt, bevor der User zu seinem tatsächlichen Ziel weitergeleitet wird. Die Inhalte der Werbeseite kann derjenige selbst gestalten, der den verkürzten Link verschickt – sei es ein Hinweis auf das eigene Unternehmen, ein bestimmtes Produkt oder eine Kampagne zu einem guten Zweck. Neben der Textmessage kann ein 720 x 300 Pixel großes Bild in die Werbe-Message mit eingebunden werden – ideal, um die Kurz-Links wirkungsvoll mit Botschaften zur eigenen Marke aufzuladen. Gegenwärtig noch in der Testphase, hinterlässt bre.ad einen vielversprechenden Eindruck. Die zwischengeschaltete Werbung – auch Toast genannt – wirkt unaufdringlich und persönlich zugleich. Zumindest für eine Weile dürfte sich damit sehr effizient Aufmerksamkeit erzielen lassen.
Laut Mashable hat Lady Gaga schon einen Account. Weitere 500 User, die rechtzeitig über die Mailadresse mashable@bre.ad ihr Interesse bekunden, können an der bald anstehenden Beta-Phase teilnehmen.
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